Fliegen Fögel falsch?
Koproduktion mit Verein für Bewegungsmeldung
18.9.2026 – 25.3.2026
«Fliegen Fögel falsch?» erzählt die tragikomische Geschichte eines Kindes, das fälschlicherweise dachte, «Fögel» und «Fliegen» hätten etwas miteinander zu tun. Sie erzählt von seiner Schwäche, die zu einer Stärke wird; von der Entwicklung des menschlichen Gehirns, der Entstehung der Schrift und der Frage, wie wir diesem Kulturgut gegenüber behindert sein können. Die Geschichte erzählt auch von den Erfahrungen, die Menschen wie dieses Kind von der Schulzeit an in ihrem Leben machen: von Mobbing, Ausgrenzung und der eigenen Überzeugung, dumm zu sein.
Der Text verbindet persönliche Erfahrungen des Autors mit den Erlebnisberichten Basler Kinder zu einem tragikomischen Monolog über das Anders-Sein und Sich-Annehmen, über Neurodiversität und Selbstwert.
Die Schwierigkeiten, die ein von Lese-und/oder Rechtschreibstörung (LRS) betroffener Mensch mit der Verbindung von Schriftzeichen und Lauten hat, werden auf der Bühne durch den Einsatz von Video und Musik sinnlich erfahrbar. So entspringt aus Fehlern eine eigene Fantasie und Leichtigkeit. Die starren Zeichen werden veränder- und formbar. Geschriebene Wörter werden lebendig, bis sogar «Fögel» fliegen lernen.
FLIEGEN FÖGEL FALSCH? ist eine Liebeserklärung an die Schrift, erzählt von einem Legastheniker.
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